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Einige Marktzahlen zu UC²: Zahlen, Fakten, Zukunft.

Experton Group 2011.

Die Analysten der Experton Group sehen im UC²-Markt ein großes Wachstumspotenzial. Sie erwarten, dass der Markt für UC²-Produkte in Deutschland von aktuell 430 Millionen Euro auf 660 Millionen Euro bis 2013 zulegt. Das entspräche einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR: Compound Annual Growth Rate) von mehr als 20 Prozent. Noch größeres Potenzial liegt den Marktforschern zufolge in der Nutzung von UC² als Cloud-Service (UC² as a Service).

Experton Group

Dieses Geschäft soll in Deutschland von 25 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 90 Millionen Euro wachsen (CAGR > 90 Prozent), weltweit von 630 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro (CAGR > 30 Prozent).

Als Grund für den Erfolg von UC² als Service sieht Experton die niedrigeren Einstiegshürden, weil ein Cloud-Angebot hohe Anfangsinvestitionen in eine neue ITK-Infrastruktur vermeidet. Und es gibt weitere Vorteile: Unternehmen können alle Kommunikationsfunktionen je nach Bedarf an verschiedenen Orten nutzen und sie monatlich pro User flexibel ohne feste Laufzeit (Pay Per Use) abrechnen. Zudem ist das System schnell eingerichtet und technologisch immer auf dem neuesten Stand, da der Betreiber für Updates sorgt.

Die Analysten sehen in UC² as a Service den Haupttreiber für den künftigen Erfolg von Cloud-Services. „Kommunikation ist seit je her eine netzbasierende Technologie. Zudem gibt es in diesem Bereich wenig Altsysteme in den Unternehmen“, erklärt Axel Oppermann, Senior Advisor bei der Experton Group. „Ein starkes Momentum geht auch von den ITK/ICT-Anbietern aus, die UC² as a Service pushen. Beispiele dafür sind etwa IBM Lotus Live oder Microsoft Office 365.“

Avanade-Studie (06/2011).

Jedes vierte Unternehmen in Deutschland hat bereits in Collaboration- und Unified-Communications-Technologien (UC²) investiert und weitere 19 Prozent planen dies. Das ergab eine Studie, die von Avanade, einem Anbieter von Business-Technologie-Services, in Auftrag gegeben wurde. Das Forschungsunternehmen Kelton Research hat hierzu mehr als 540 Vorstände, Manager und IT-Entscheider aus Deutschland und 16 weiteren Ländern befragt. Ergebnis: Knapp jeder dritte IT-Entscheider in Deutschland (29 Prozent) gibt an, dass das im Unternehmen bestehende Collaboration-System noch verbesserungsfähig sei. Zudem gaben 23 Prozent der Befragten an, keine Pläne zu haben, UC²-Technologien in ihrem Unternehmen einzuführen.

Avanade

Einfach beliebt, beliebt einfach: Instant Messaging.

Existiert in Unternehmen bereits eine implementierte Strategie für eine unternehmensweite Zusammenarbeit, geben 45 Prozent der Befragten an, dass die Mitarbeiter vor allem Instant Messaging zur gemeinsamen Kommunikation im geschäftlichen Alltag verwenden. Danach folgen Online Communities mit 32 Prozent und Wikis mit 26 Prozent. Und den Microblogging-Dienst Twitter nutzen hier bereits
16 Prozent der deutschen Studienteilnehmer.

Trotz der steigenden Akzeptanz entsprechender Collaboration- und Networking-Tools äußern einige der Befragten auch weiterhin Bedenken. So befürchten 38 Prozent der Unternehmensentscheider, dass sich Angestellte so eher auf UC²-Technologien und Kollegen verlassen, statt sich selbst um Aufgaben zu kümmern. Zudem befürchteten 29 Prozent, dass Collaboration zu einem Informationsüberangebot führen könne. Und weil sie den Einsatz von Collaboration-Tools für Zeitverschwendung halten, vermeiden ebenso viele bewusst deren Einsatz.

PAC/Berlecon: Connencted Enterprise – rosige Aussichten
für ITK-Anbieter und -Dienstleister (10/2011).

„Zwar ist der CE-Markt in Deutschland mit einem Volumen von insgesamt 2,6 Mrd. Euro gemessen am Gesamtmarkt für Software, Project Services und Outsourcing nicht exorbitant, aber die Entwicklungen, die sich hier abzeichnen, sind für nahezu alle Software- und Services-Anbieter strategisch relevant“, erläutert Dr. Andreas Stiehler, Lead-Analyst des CE-Programms bei Pierre Audoin Consultants (PAC). Wesentliche Gründe hierfür sind die vielfältigen Wachstumschancen sowie die hohe Dynamik im Anbietermarkt.

Pierre Audoin Consultants

Software- und Serviceumsätze.

PAC geht davon aus, dass die Software- und Services-Umsätze in den Segmenten Unified Communications (UC), Collaboration und Mobility in den nächsten fünf Jahren überdurchschnittlich wachsen werden. Alleine für Enterprise-Mobility-Software erwartet das Marktanalyse- und Beratungshaus bis 2014 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von mehr als 30 Prozent. Für UC und Collaboration liegen die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten laut PAC bei etwa 14 Prozent.

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Besonders Softwarehersteller und IT-Dienstleister, die umfassende und integrierte Lösungen bereitstellen und betreiben, werden von dem Wachstum profitieren. "Anwenderunternehmen wollen heute nicht nur die neuesten Videotechnologien oder Collaboration-Tools implementieren. Sie verlangen ein reibungsloses Zusammenspiel der Technologien", erläutert Stiehler. Darüber hinaus ist die Zeit reif für die Implementierung echter konvergenter ITK-Lösungen: "Dauerhaft wird es sich kein Hersteller von Unternehmenssoftware und kein IT-Berater leisten können, bei der Unterstützung von Geschäftsprozessen Communication und Collaboration außen vor zu lassen." so Stiehler weiter.

Allerdings sind die Wachstumsaussichten nicht in allen CE-Segmenten so positiv. Bei Voice Infrastructure rechnet PAC eher mit stagnierenden Umsätzen. "Zwar ist IP-Migration als wesentlicher Wachstumstreiber bereits weit fortgeschritten, jedoch ist der Preisdruck hier enorm", dämpft Stiehler.

Die Kräfteverhältnisse verändern sich.

Angefacht durch den Cloud-Trend beobachtet PAC im CE-Markt eine Neuausrichtung der Nachfrage und damit eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse zwischen verschiedenen Anbietergruppen.
"Bei Messaging und Groupware findet die Verlagerung von Software zu Outsourcing bereits statt. Hinzu kommen täglich neue Angebote für Voice- und Collaboration-Anwendungen aus der Cloud. Hier bietet sich eine ideale Angriffsfläche für Cloud-Spezialisten sowie für Carrier und ISPs, um die Kräfteverhältnisse im herkömmlichen Software- und Outsourcing-Markt zu ihren Gunsten zu verändern.“ so Stiehler . "Die Schlacht um die ICT-Vorherrschaft wird im Connected-Enterprise-Markt ausgetragen - und sie ist in vollem Gange."

Frost-&-Sullivan-Studie: Der Markt für Videokonferenzen
als Teil von UC wächst (07/2011).

Der zunehmende Einsatz von Videokonferenzen als Bestandteil von Unified-Communications-Lösungen sowie die steigende Marktdurchdringung von Videolösungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen werde das Umsatzwachstum im Markt für Videokonferenztechnik fördern, so die Autoren von Frost & Sullivan.

Frost & Sullivan

Der europäische Markt für Videokonferenz-Endpunkte betrug laut der aktuellen Studie im Jahr 2010 insgesamt 518,3 Millionen Dollar und soll bis 2016 auf 1,43 Milliarden Dollar anwachsen. Das würde einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 18,4 Prozent entsprechen.

„Die Tatsache, dass Unternehmen Reisekosten reduzieren müssen, ohne dabei jedoch die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und mit den Kunden zu beeinträchtigen, wird den europäischen Markt für Videokonferenz-Endpunkte ankurbeln“, sagt Iwona Petruczynik, Research Analyst bei Frost & Sullivan. Und weiter: „Auch die immer strikteren vom Europäischen Parlament eingesetzten Umweltauflagen werden die Marktentwicklung begünstigen.“

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